Die Arbeiterkammer Steiermark lädt zur Informationsveranstaltung „Ihre Pension – Praktische Tipps rund um den Pensionsantritt“ am 26. Februar 2026 in den Kammersaal in Graz ein.
Der Pensionsantritt steht bevor und es beschäftigen Sie noch Fragen?
in der fünften Verhandlungsrunde für den Kollektivvertrag der Sozialwirtschaft konnte heute eine Einigung zwischen den Sozialpartnern erzielt werden.Die Gehälter und Löhne steigen ab April 2026 um 2,6% und ab Jänner 2027 um mindestens 2,3 abhängig von der Inflationsrate. Gleichzeitig wurde ein umfangreiches Rahmenrechtspaket vereinbart.
Der Abschluss im Detail:
2026
• Die kollektivverträglichen Gehälter und Löhne steigen um 2,6%, • die IST-Gehälter und -Löhne um 2,4%. • Zuschläge, Zulagen und Lehrlingsentgelte steigen ebenfalls um 2,6%. • Rahmenrechtlich wird ein Recht auf Aufstocken bei kontinuierlicher Mehrarbeit vereinbart. • Für Eltern von Kindern mit Behinderung gibt es eine ausgebaute Pflegefreistellung. • Zivildienst und Präsenzdienst werden als Vordienstzeiten anerkannt und die Altersteilzeit wird den neuen gesetzlichen Regelungen angepasst.
2027
• Die kollektivvertraglichen Gehälter und Löhne steigen abhängig von der Inflation um mindestens 2,3%. • Steigt die Inflation auf mehr als 2,3%, so wird die Differenz zur Hälfte abgegolten. Die maximale Steigerung der Gehälter und Löhne beträgt 2,5%. Die gleiche Regelung wird auf Zuschläge, Zulagen und Lehrlingsentgelte angewandt. • Die IST-Gehälter und -Löhne steigen in jedem Fall um 2,3%. • Für geteilte Dienste muss es künftig eine Betriebsvereinbarung geben, wenn ein Betriebsrat vorhanden ist • Mehrarbeit wird besser entlohnt • Der Zusatzkollektivvertrag für die Weiterführung des Pflegezuschusses wird abgeschlossen.
Zusätzlich wurde eine bessere Einstufung eines Teils der Behindertenfachkräfte sowie der Kindergartenhelfer*innen vereinbart.
Insgesamt bietet der Abschluss in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte wichtige Fortschritte im Rahmenrecht, auf der Einkommensseite ist er jedoch ein harter Kompromiss. Im kommenden Jahr sichert der Abschluss die Kaufkraft, während die Verbesserungen besonders für Teilzeitbeschäftigte und bestimmte Berufsgruppen bereits heuer wirken.
Ohne die starke Mobilisierung in zwei Streikrunden wäre kein Abschluss möglich gewesen – wir danken dir vielmals für deine Unterstützung!
Alle Jugend am Werk Mitarbeiter*innen, die eine Jahresvignette, ein Fahrradservice oder ein Klimaticket für den öffentlichen Verkehr nutzen, erhalten einmalig für 2026 einen – € 40,– Zuschuss.
Wir hoffen, dass wir so nicht nur Autofahrer*innen unterstützen, sondern auch alle Radler*innen und Kolleg*innen, die den öffentlichen Verkehr nutzen!
Von 16. bis 18. Dezember kam es österreichweit zu Streiks in der Sozialwirtschaft. An rund 400 Standorten legten die Beschäftigten in privaten Gesundheits-, Sozial- und Pflegeeinrichtungen stundenweise die Arbeit nieder, um eine angemessene Gehaltserhöhung zu fordern.
So auch bei uns in der Nußbaumer Straße!!!! Danke an alle, die uns unterstützen!
Aufgrund der weiterhin unzureichenden Angebote der Arbeitgeberseite in den Kollektivvertragsverhandlungen für die Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ-KV 2026) haben die Gewerkschaften vida und GPA zu ausgeweiteten Warnstreiks aufgerufen, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Um unsere Position zu stärken und eine faire Gehaltsanpassung, sowie bessere Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten zu erreichen, beteiligen wir uns an diesen Kampfmaßnahmen.
Hiermit informieren wir euch über folgende Arbeitsniederlegung bei Jugend am Werk:
Datum: Donnerstag, 18. Dezember 2025
Ort: Jugend am Werk A&B Graz Ost Nußbaumerstraße
Uhrzeit: 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr (Dauer: 2 Stunden)
Grund: Unzureichendes Angebot der Arbeitgeberseite in den SWÖ-KV-Verhandlungen 2026
Die Versorgung und Betreuung unserer Kundinnen und Kunden hat höchste Priorität. Wir werden sicherstellen, dass Notdienste und Kernaufgaben während des Streiks natütlich aufrechterhalten bleiben.
Wir danken euch für euer Engagement und Solidarität in dieser wichtigen Phase der Verhandlungen. Nur gemeinsam können wir den notwendigen Druck auf die Arbeitgeberseite aufbauen.
Auch die dritte Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für 130.000 Kolleg:innen in der Sozialwirtschaft ist erneut ergebnislos zu Ende gegangen. Die Arbeitgeber haben ein Angebot von durchschnittlich 1,71 Prozent auf KV-Gehälter und 1,3 Prozent auf IST-Gehälter für 2026 und 1,65 Prozent auf KV- und IST-Gehälter für 2027 vorgelegt. Das ist für uns weiterhin unzureichend – deshalb bereiten wir uns nun auf Warnstreiks vor, um zu zeigen, dass wir für einen fairen Abschluss kämpfen werden!