Sommerferienspaß 2018

Aufgrund des großen Erfolges im letzten Jahr unterstützt der Betriebsrat gemeinsam mit der Geschäftsführung den Sommerferienspaß auch heuer wieder. Speziell für alle Kinder (ab 5 Jahren) von Jugend am Werk-MitarbeiterInnen wird im Vinzenz-Muchitsch-Haus ein tolles Programm von FratzGraz angeboten. Diesmal begeben sich die Kinder in den ersten beiden und letzten beiden Sommerferienwochen auf „Eine Reise um die Welt“. Von Pippi Langstrumpf bis Didgeridoo ist für jeden etwas dabei! Viel Spaß!

WICHTIG: Es sind auch Tagesbuchungen möglich (23 Euro inkl. Mittagessen)!!!

Infos:

MO – FR von 7.30 – 16.00 Uhr

Kosten: Die Gesamtkosten betragen € 95,00 pro Kind/Woche inkl. Mittagessen sowie € 23,00 pro Kind/Tag inkl. Mittagessen

Nur für JaW-MitarbeiterInnen: Da es dem Betriebsrat und der Geschäftsführung ein großes Anliegen ist, Familien zu unterstützen, fördern wir gemeinsam  mit einem Zuschuss von € 60,00 für die Wochenbetreuung und € 14,00 für die Tagesbetreuung.

Der Selbstkostenbeitrag für unsere MitarbeiterInnen liegt dann nur bei € 35,00 Euro pro Kind/Woche und € 9,00 pro Kind/Tag.

Anmeldungen jederzeit unter walter.kogler@jaw.or.at oder 0664/8000 6 4139 möglich.

Sommerferienspass_2018

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Einigung bei der Kollektivverhandlung

In der sechsten Verhandlungsrunde haben sich die GPA-djp und die Gewerkschaft vida mit den Arbeitgebern auf eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 2,5 %, jedoch mindestens 48 Euro geeinigt.

​Die Erhöhung von 2,5 % und ein Mindestbetrag von Euro 48 gilt für​

  • die Kollektivvertragslöhne und -gehälter
  • die Ist-Löhne und Ist-Gehälter
  • die ALT-Gehaltssysteme jedoch maximal 75 Euro
  • alle Zulagen und Zuschläge
  • für TransitmitarbeiterInnen

Diese ergibt eine Erhöhung in den unteren Gehaltsgruppen von über 3 %, durchschnittlich konnte eine Gehaltserhöhung von 2,55 % erreicht werden.

Früher mehr Urlaub

Alle Beschäftigten die bereits 5 Jahre im Betrieb sind, erhalten einen zusätzlichen Arbeitstag als Urlaubstag.

Verbesserungen für Pflegeberufe

Besonders freut es uns, dass wir für die Pflegeberufe Verbesserungen erreichen konnten. Die PflegeassistentInnen erhalten mit 1. Oktober 2018 zusätzlich 20,- Euro, und mit 1. Oktober 2019 weitere 10,- Euro monatlich. Die PflegefachassistentInnen werden in die Verwendungsgruppe 6 eingestuft und erhalten mit 1. Oktober 2018 zusätzlich 30,- Euro, und mit 1. Oktober 2019 weitere 30,- Euro monatlich. Die Diplomierten KrankenpflegerInnen erhalten mit 1. Oktober 2018 zusätzlich 50,- Euro, und mit 1. Oktober 2019 weitere 50,- Euro monatlich.

Verbesserungen für Teilzeitkräfte 

​Die zuschlagsfreie Mehrarbeit für Teilzeitkräfte würden reduziert. Jetzt gilt eine einheitliche Grenze von 16 Stunden pro Durchrechnungszeitraum, die ohne Zuschläge ausbezahlt werden darf. So wird der Mehrarbeitszuschlag früher fällig. Die neue Grenze gilt ab dem nächsten Durchrechnungszeitraum, der nach dem 1. Juli 2018 beginnt.

​​Weitere Verbesserungen im Rahmenrecht

Ausweitung der Dienstverhinderung um einen weiteren Tag, wenn die Hochzeit oder das Begräbnis von nahen Angehörigen mehr als 300 km entfernt ist (gilt ab 1.4.2018). Ausweitung des Verfalles von Ansprüchen von 6 auf 9 Monate. Klarstellung, dass Sonderzahlungen auch bei halber Entgeltfortzahlung gebühren.

Arbeitgeber-Forderungen

Forderungen die die Arbeitgeber eingebracht haben, und die vereinbart worden sind: Die Möglichkeit per Betriebsvereinbarung die Ruhezeit auf 8 Stunden nach einem 12 Stunden-Dienst mit Arbeitsbereitschaft zu kürzen. Die Möglichkeit per Betriebsvereinbarung die Vorbereitungswoche auch auf einzelne Tage aufzuteilen. Die Möglichkeiten per Betriebsvereinbarung Sonderzahlungen auch vierteljährlich auszuzahlen.

Sonstiges

Klarstellung über die Einstufung von AlltagsbegleiterInnen / AlltagsbetreuerInnen. Klarstellung zur Vollen Erziehung mit verbesserter Bezahlung für Ferienaktionen.

Der Kollektivvertrag tritt mit 1. Februar 2018 in Kraft.

 

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Keine Einigung bei den KV-Verhandlungen

Am 13. Februar fand die 5. Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaft GPA-djp und Sozialwirtschaft Österreich statt. Diese Verhandlungsrunde wurde nach 15 Stunden !!! ohne Ergebnis von den ArbeitgeberInnen beendet.

Weiterhin werden folgende Punkte gefordert:

  • Einen nachhaltigen Lohn- und Gehaltsabschluss!
  • Eine Arbeitszeitverkürzung!
  • Eine bessere Bezahlung für KollegInnen in einem Gesundheits- und Pflegeberuf!

Nach sehr langen Diskussionen, haben die ArbeitgeberInnen 3 unterschiedliche Angebote gelegt. Die Arbeitszeitverkürzung wurde hier nicht berücksichtigt, allerdings können sich die ArbeitgeberInnen eine Besserstellung für Teilzeitbeschäftigte vorstellen. Nähere Infos dazu findet ihr hier.

Das Angebot wurde als völlig unzureichend empfunden und einstimmig vom großen Kollektivvertragsverhandlungsgremium abgelehnt.

Danach wurde das Ergebnis der Abstimmung mitgeteilt, worauf die ArbeitgeberInnen die Verhandlungen für beendet erklärt haben. Es wurde kein neuer Termin vereinbart. Die Gewerkschaft GPA-djp erhöht in dieser Woche den Druck auf die ArbeitgeberInnen und organisiert die ersten Kampfmaßnahmen!

Der bestehende Kollektivvertrag hat natürlich weiterhin seine Gültigkeit!

Unser Betriebsratsgremium setzt sich mit ganzer Kraft für einen verantwortungs- und respektvollen Umgang mit der ArbeitgeberInnenseite ein. Für ein Verhandlungsklima, dass bei Jugend am Werk schon lange, im Sinne der Sozialpartnerschaft, gelebt wird.

Euer BR-Team

 

 

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Aktueller Stand bei den KV-Verhandlungen

Am 31. Jänner fand die 4. Verhandlungsrunde mit der Sozialwirtschaft Österreich statt. Diese Verhandlungsrunde wurde nach 13 Stunden ohne Ergebnis auf Wunsch der Arbeitgeber unterbrochen.

Gestärkt durch die erfolgreiche BetriebsrätInnen-Konferenz, einer großen Demonstration in Wien und Besuchen der Arbeitgeber am Vortag der Kollektivvertragsverhandlung ging die Gewerkschaft GPA-djp in die 4. Verhandlungsrunde für die rund 100.000 Beschäftigten in der Sozialwirtschaft Österreich.

Mit Nachdruck wird gefordert:

  • Einen nachhaltigen Lohn- und Gehaltsabschluss
  • Eine Arbeitszeitverkürzung, die sich nicht wie bisher zu Lasten der ArbeitnehmerInnen auswirkt!
  • Eine bessere Bezahlung für KollegInnen in einem Gesundheits- und Pflegeberuf!

Sehr lange haben die Arbeitgeber daher in ihren Reihen diskutiert. Kurz vor Mitternacht haben sie folgendes Angebot gemacht:

Erhöhung der kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter: + 2,35 %, Erhöhung der IST-Gehälter: + 2,15 %, Erhöhung der alten Gehaltstabellen: + 2,0 %

Bei der Arbeitszeit überlegen die Arbeitgeber bis zum nächsten Termin drei Varianten, diese betreffen Urlaub oder Besserstellungen für Teilzeitbeschäftigte oder Einbeziehung der Zuschläge für die Sonderzahlungen. Weiters lehnen sie die Forderung nach einer Verkürzung der wöchentlichen Normalarbeitszeit ab.

Die Arbeitgeber werden in ihren Reihen einige Modelle durchrechnen und haben daher um einen weiteren Verhandlungstermin gebeten.

Die nächste Verhandlung findet am 12. Februar statt. Nähere Informationen findet ihr unter diesem link.

 

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Neue Kollegin aus der Südoststeiermark

manuela.rossmann

Nachdem wir uns Ende 2017 von der langjährigen Betriebsrätin Andrea Kröpfl aus Hartberg-Fürstenfeld verabschieden mussten, war es an der Zeit das die nächste Kollegin aus der Region nachrückt.

Wir dürfen mit Manuela Roßmann eine kompetente Mitarbeiterin aus Feldbach in unserem Team begrüßen.

Herzlich Willkommen !!!!

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In den nächsten Wochen wird’s spannend

Die Verhandlungen zum Kollektivvertrag zwischen ArbeitgeberInnen (SWÖ) und ArbeitnehmerInnen (Gewerkschaft GPA-djp) haben begonnen. Die Forderungen der Gewerkschaft zum Nachlesen.

Unser Betriebsratsvorsitzender Hugh Mabon wird im Jänner an den Verhandlungen teilnehmen und sich für uns einsetzen.

Aber was ist eigentlich ein Kollektivvertrag?  

Im Kollektivvertrag werden Ansprüche geregelt, die nicht im Gesetz verankert sind!!!

So zum Beispiel die Normalarbeitszeit, die im Arbeitszeitgesetz (AZG) mit 40 Stunden verankert ist, bei uns im Kollektivvertrag sind 38 Stunden Normalarbeitszeit. Eine Besserstellung für uns. Aber auch der Anspruch auf das Urlaubs- und Weihnachtsgeld ist nur im Kollektivvertrag geregelt. Darauf hat man keinen gesetzlichen Anspruch!

Daher ist es umso wichtiger ein starker Verhandlungspartner zu sein und den Arbeitgebern auf Augenhöhe zu begegnen.

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Kollektivvertrag – Warum soll das wichtig sein?

Der Kollektivvertrag (KV) wird zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern jährlich neu verhandelt. Für uns ArbeitnehmerInnen verhandelt die Gewerkschaft; Jugend am Werk wird durch die Sozialwirtschaft Österreich vertreten. Ab 1. Februar tritt der jeweils neu verhandelte KV in Kraft. Unser derzeit gültiger KV ist hier und im Intranet (Gesetzliche Grundlagen) abrufbar.

Im Kollektivvertrag werden Ansprüche geregelt, die nicht im Gesetz verankert sind!!!

So zum Beispiel das Urlaubs- und Weihnachtsgeld, das nur im Kollektivvertrag festgeschrieben ist und in keinem Gesetz.

Mitgliederstarke Gewerkschaften haben ein deutlich höheres Verhandlungspotential gegenüber den Arbeitgebern und können vorteilhaftere Kollektivverträge abschließen.

Was passiert, wenn ArbeitnehmerInnen keinen gültigen KV haben, sieht man derzeit bei den Beschäftigten der Druckereien. Seit Juni gibt es keinen gültigen Kollektivvertrag und die Arbeitnehmerinnen befürchten massive Verschlechterungen. Nähere Infos dazu unter https://www.gpa-djp.at/cms/A03/A03_3.4.4.a/1342583542957/ueber-uns/bundeslaender/steiermark/druckerinnen-demo-nicht-schwarze-schafe-schuetzen-sondern-endlich-einen-kv-fuer-die-drucker-verhandeln

 

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